Für Ihr persönliches Sicherheitsbedürfnis

 

Mit einem zusätzlichen jährlichen Gesundheits-Check können Sie auf Nummer sicher gehen und oft Risiken wie Diabetes, Schlaganfall und Herzinfarkt reduzieren.

Sinnvolle Ergänzungen der Gesundheitsuntersuchung sind zusätzliche Labor-untersuchungen, Ruhe-EKG und vorsorgliche Lungenfunktionstests.

Ein umfassender ganzheitlicher Check-up hilft Störungen in Ihrem Körper, die irgendwann zu Krankheiten führen, bereits im Ansatz zu erkennen und zu behandeln. Sie haben dadurch die Chance, Ihrem Körper rechtzeitig das zu geben, was er braucht. Für mehr Kraft, Belastbarkeit und Lebensfreude!

Krebs ist häufig heilbar...

...wenn er früh genug erkannt wird. Daher ist die Früherkennung für Frauen und Männer gleichermaßen wichtig. Wir bieten Ihnen in unserer Praxis einige Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung an, auch solche, die über das normale Maß der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen. Die moderne Medizin hat auf dem Gebiet der Vorsorge enorme Fortschritte gemacht und Methoden entwickelt, die Ihre Sicherheit erheblich erhöhen. Diesen Fortschritt möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs ist ein Thema, das heute leider immer noch tabuisiert wird. Zum einen redet niemand gerne darüber, zum anderen haben viele Menschen so große Angst vor der Diagnose Darmkrebs, dass sie die Augen vor der Notwendigkeit der Früherkennung verschließen.

Fast immer entsteht Darmkrebs aus gutartigen Wucherungen (Polypen), die sich unbemerkt im Laufe von Jahren bösartig entwickeln können. Wird dieses Wachstum frühzeitig erkannt und behandelt, sind die Heilungschancen sehr hoch. Wie bei anderen Krebserkrankungen auch, ist also die Früherkennung für die Prognose entscheidend.

 

Was können Sie tun?

Die Untersuchungen zur Darmkrebsvorsorge bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 50. Lebensjahr. Es erfolgt die Untersuchung des Enddarms, ein Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl (Papierstreifentest) sowie ab dem 55. Lebensjahr die wichtige Vorsorge-Darmspiegelung. Diese Leistungen sollten Sie unbedingt in Anspruch nehmen!

 

Der herkömmliche Papierstreifentest (Hämoccult-Test), den die Krebsvorsorgeuntersuchung Ihrer Krankenkasse vorsieht, ist allerdings nicht absolut sicher, denn der Test beruht auf einem enzymatischen Nachweis des Blutfarbstoffs (Hämoglobin), daher kann das Ergebnis durch Nahrungsbestandteile – etwa Fleisch oder Vitamin C – verfälscht werden. Wir raten Ihnen daher zu einem moderneren, immunologischen Stuhltest:

  • FOB (Fecal occult blood)-Test

Der FOB-Test erkennt aufgrund einer spezifischen Antikörperreaktion ausschließlich humanen Blutfarbstoff und überzeugt durch eine höhere Erkennungsrate von Krebsvorstufen. Das Ergebnis dieses Schnelltests kann ohne aufwändige Laboranalytik in unserer Praxis ermittelt werden.

  • M2-PK-Test

Der M2-PK-Test sucht nicht nach verstecktem Blut im Stuhl, er erfolgt zum Nachweis eines für Krebszellen typischen Enzyms. Das Enzym (Tumormarker M2-PK) wird von Krebszellen (Darmkrebs oder bösartig veränderte Darmpolypen) in den Darm freigesetzt. Vorteil: Mit diesem Test lassen sich auch nichtblutende Tumore im Darm und auch akut bzw. chronisch entzündliche Darmerkrankungen, wie z. B. Morbus Crohn nachweisen.

Blasenkrebsvorsorge

Das Blasenkarzinom ist eine relativ häufige und stetig steigende Krebserkrankung. Am Anfang macht sich der Blasenkrebs leider kaum bemerkbar, das häufigste Primärsymptom ist Blut im Urin. Für eine Früherkennung von Blasenkrebs steht ein einfach durchzuführender, sensitiver Urintest zur Verfügung (NMP Bladder-Check). Besonders Personen aus Risikogruppen (z. B. Friseure, Leder- und Farbindustrie, Raucher) empfehlen wir diesen Test.

Prostatakrebsvorsorge

Männer haben im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung Anspruch auf folgende Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchung:

  • ab 45 Jahren: jährliche Untersuchung der äußeren Geschlechtsorgane

Die deutschen Männer sind jedoch Vorsorgemuffel – ganz besonders, wenn es um die Prostatakrebs-Früherkennung geht. Erkrankungen an der Prostata (Vorsteherdrüse) werden oft als „Alt-Männer-Leiden“ abgetan. Das ist vor allem deshalb bedenklich, weil Prostatakrebs in Deutschland die häufigste Krebserkrankung beim Mann darstellt.

 

Wir bieten in unserer Praxis deshalb eine erweiterte Krebsvorsorge für Männer an: Diese beinhaltet neben der Beratung und dem Abtasten der äußeren Geschlechtsorgane die

  • Messung des prostataspezifischen Antigen-Wertes (PSA)

Diese Untersuchung ermöglicht eine relativ genaue Verdachts-Diagnose und sollte am besten jährlich durchgeführt werden. Liegt Krebsverdacht vor, leiten wir weitere diagnostische Maßnahmen ein.

Diese und auch die Therapie werden dann in der Regel wieder komplett von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Früherkennung von Hautkrebs

Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung – mit steigender Tendenz. Dennoch ist Hautkrebs eine Erkrankung, die gut therapierbar ist, wenn sie früh genug erkannt wird. Darum ist eine regelmäßige Vorsorge so wichtig! Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Hautkrebsvorsorge alle zwei Jahre, je nach Krankenkasse für Patienten ab 35 Jahren oder schon ab 20 Jahren. Sinnvoll wäre aber eine jährliche Vorsorge.

Krebsfrüherkennung ist wichtig – sie kann Ihr Leben retten!

Brain-Check

Gedächtnisstörungen machen sich schleichend bemerkbar. Je früher ein Abbau der Hirnleistung erkannt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten einer Behandlung. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für ein Basis-Assessment in diesem Bereich für Patienten ab dem 70. Lebensjahr.

 

 

Das Honorar für privatärztliche Leistungen klären wir selbstverständlich vor der Behandlung mit Ihnen ab. Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.